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Studiengebühren / Zugangsbeschränkungen
Die Akademiker_innenquote in Österreich gehört mit knapp 20% zu den niedrigsten in der gesamten EU. Die größte Ressource unseres Landes sind die Menschen und das Know-how, das diese besitzen. Wir glauben daher, dass die Antwort auf volle Hörsäle nicht sein kann, Zugangsbeschränkungen auszubauen, sondern vielmehr in die Bildung dieser Menschen zu investieren und sie zu fördern. Studierende, für die eine gewisse Studienrichtung nicht die richtige ist, werden dies spätestens nach zwei, drei Semestern selbst merken und ihr Studium wechseln bzw. abbrechen. Denn niemand quält sich gerne freiwillig mit einer für sich unangenehmen Studienrichtung. Die von Ministerin Karl geplante Einführung von Knock-Out Phasen sind ein schlag ins Gesicht für angehende Akademiker_innen und halten darüber hinaus überproportional viele Jugendlichen aus schwächeren sozialen Verhältnissen vom Studium ab. Das macht die Universitäten sozial noch unausgeglichener, als sie - angeheizt durch ein löchriges Stipendiensystem und ein sozial selektives Schulsystem - sowieso schon sind. Daher ist die IKS gegen jede Art von Zugangsbeschränkungen und spricht sich bedingungslos für den freien Hochschulzugang aus.







