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Gleichberechtigung
Die IKS setzt sich für jede Art von Gleichberechtigung ein. Dabei ist sowohl Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, zwischen Arm und Reich als auch zwischen ausländischen und inländischen Studierenden gemeint. Unter Berücksichtigung dieses Grundsatzes müssen Frauen gefördert und motiviert werden, Spitzenpositionen – auch an der Universität – einzunehmen (An den staatlichen Unis gibt es bis jetzt keine Rektorin!).
Auch AusländerInnen müssen in Österreich gleich behandelt werden wir wie InländerInnen. Somit haben wir kein Verständnis dafür, dass ausländische Studierende aus gewissen Ländern an manchen Universitäten (die JKU ist hier eine lobenswerte Ausnahme) das Doppelte an Studiengebühren zahlen müssen.
Studiengebühren / Zugangsbeschränkungen
Die AkademikerInnenquote in Österreich gehört mit knapp 20% zu den niedrigsten in der gesamten EU. Die größte Ressource unseres Landes sind die Menschen und das Know-how, das diese besitzen. Wir glauben daher, dass die Antwort auf volle Hörsäle nicht sein kann, Zugangsbeschränkungen auszubauen, sondern vielmehr in die Bildung dieser Menschen zu investieren und sie zu fördern. Studierende, für die eine gewisse Studienrichtung nicht die richtige ist, werden dies spätestens nach zwei, drei Semestern selbst merken und ihr Studium wechseln bzw. abbrechen. Denn niemand quält sich gerne freiwillig mit einer für sich unangenehmen Studienrichtung. Daher ist die IKS gegen jede Art von Zugangsbeschränkungen und spricht sich für den freien Hochschulzugang aus.
Eliteuniversitäten
Eliten haben sich aus der öffentlichen Universität heraus schon immer gebildet und werden sich auch weiterhin bilden. Gerade deswegen ist jedoch die Förderung der breiten Masse notwendig. Aus dieser großen Zahl an Studierenden kristallisieren sich im Laufe des Studiums immer wieder einige wenige Personen heraus, die später im Berufsleben und auch schon an der Universität die so genannte „Elite“ ausmachen.
Zu vergleichen ist dieses Phänomen mit dem Spitzensport: Auch hier ist eine Förderung der breiten Masse notwendig, um dann SpitzensportlerInnen zu erkennen. Abgesehen davon kann man die Intelligenz eines Menschen nicht an dem messen, ob seine Eltern genug Geld haben, um ihrem Kind eine gute Bildung zu ermöglichen. Die IKS spricht sich aus diesen Gründen gegen eine Eliteuniversität in Österreich aus und ist der Meinung, dass es auch so möglich ist, eine „Elite“ für Österreich zu bekommen.
Bachelor / Master
Wir opponieren nicht gegen die Einführung des Bachelor- bzw. Masterstudiums an der JKU, stehen dem Projekt jedoch mit Skepsis gegenüber. Unserer Meinung nach darf durch die Einführung des Bachelors die Universität nicht noch mehr verschult werden, sodass es dann keinen großen Unterschied mehr zwischen der Uni und einer Fachhochschule gibt. Gerade an einer Universität kann man den Studierenden zutrauen, dass sie selbst entscheiden können, wann sie was lernen und wann sie welchen Kurs besuchen.







